Montag, 1. März 2010

Apfelkuchen!

Hmmmm..... gestern gab es einen so leckeren Apfelkuchen, dass ich auch hier noch einmal darauf hinweisen möchte.... der darf der Welt einfach nicht vorenthalten werden, das wäre ja sonst eine Sünde! ;-)
Nähere Infos hier: => KLICK!

Samstag, 27. Februar 2010

Mal was Neues: eine Kilometerpace von sagenhaften 11:21

Ein Samstagmorgen, wie ich ihn liebe. Ich bin um halb acht wach, sehe, dass der Himmel unverschämt penetrant blau ist und die Sonne bei genau 0° nur so vom Himmel strahlt, hüpfe in meine Laufschuhe, trinke ein Glas Wasser und hoppele los. Mittlerweile sind hier im Allgäu auch die Geh- und Radwege wieder vom Schnee befreit, man kann also tatsächlich ganz normal laufen.... ich möchte sooo gerne mal wieder in meinen wunderschönen Wald, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie es dort oben schnee- und eismäßig aussieht. Aber das werde ich dann schon sehen und kann ja immer noch umdrehen, wenn es nicht gehen sollte. Also los.
Wie immer frühmorgens läuft es fast von selbst, ich laufe die ersten drei Kilometer in einer beschwingten Pace von 5:45, stehe dann am Anfang des Waldweges, der mich hinauf in mein ganz persönliches Paradies führen soll, und stelle fest, dass da so ein bisschen Erde durch die festgefrorene Schneedecke hindurchschimmert, denke mir, das geht schon irgendwie, und hoppele hoch. Nur ist es leider so, dass sich das Verhältnis durchschimmernde Erde - feste Eisdecke sehr schnell sehr nachteilig verändert, je weiter ich hochlaufe.... und ich brauche nicht lang, um festzustellen, dass ich mittlerweile auf einer festen Eisdecke ganz gefährlich am Herumeiern und Herumbalancieren bin. An Laufen ist nicht mehr zu denken (umdrehen will ich aber auch nicht ;-)), es geht jetzt wirklich nur noch darum, dass ich nicht ausrutsche und mir dabei sämtliche Knochen breche, also schlittere ich gaaanz vorsichtig vorwärts - die Pace für Kilometer 5 liegt dann dementspechend bei 11:21. Auch mal nicht schlecht :o)
Das war also insgesamt keine allzu tolle Idee mit dem Waldlauf, aber als ich (nach gefühlten 5 Stunden des Schlitterns und Rutschens) wieder an meiner Lieblingsstelle aus dem Wald heuauskomme und die schneebedeckten Berge in der Sonne unter dem blauen Himmel glitzern sehe, bin ich für das Herumgeeiere tausendfach entschädigt. Hier ist jetzt auch wieder Asphalt und es ist geräumt, und so laufe ich die restlichen Kilometer wieder in einer flotteren Pace von um die 5:40 bis nach Hause, sauge die frische Luft und die Morgensonne nur so in mich auf und bin happy.

Dienstag, 23. Februar 2010

Geburtstagslauf

Zu meinem Geburtstag habe ich mir heute morgen um sechs einen wunderschönen Wachwerd-Lauf gegönnt, der dann im Endeffekt auch noch um einiges länger wurde als ursprünglich geplant, ganz einfach weil es so wunderbar leicht und locker lief. Ich wollte eigentlich meine 13-km-Hausrunde laufen, aber als ich nach 9 km noch total frisch und fit war, habe ich kurzerhand einen Schwenker eingebaut und die Strecke nochmal um vier Kilometer verlängert. Es hatte milde 6° heute morgen, es regnete leicht, die Vögel zwitscherten in den Bäumen, und ich fühlte mich seit langer Zeit endlich wieder einmal eins mit mir, unbeschwert und frei.
Laufen ist herrlich.
Und Älterwerden ist gar nicht so schlimm ;-))
Und so wurden es insgesamt ganze 17 km, das ist seit langer Zeit der längste Lauf, den ich gemacht habe.
Das neue Lebensjahr kann kommen!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nichts an mir ist verkehrt - ?!

Heute kam sie mit der Post, meine neueste Errungenschaft:

There is nothing wrong with you. Going beyond self-hate

Ich gebe es zu, ich bin ein bisschen süchtig nach solchen idiotischen self-help books. Ich verschlinge eigentlich eines nach dem anderen und hoffe immer noch darauf, dass mir irgendwann einmal eines die ganz grosse Erleuchtung und Befreiung bringt....

(Es gibt dieses Buch auch auf deutsch: Nichts an dir ist verkehrt. Ungewöhnliche Wege zur Selbstakzeptanz)

Freitag, 12. Februar 2010

10 Jahre!

Im Februar 2000, also vor genau 10 Jahren, wagte ich meine allerersten Laufschritte. Ich wohnte damals noch in Freiburg, gleich neben der Dreisam. Und genau da ging ich zum ersten Mal auf die Piste. Es war der typische Anfänger-Laufplan, den ich befolgte, will heißen, zwei Minuten laufen, zwei Minuten gehen, immer im Wechsel, und ich habe das Laufen von Anfang an einfach nur geliebt. Wen störte es da schon, dass ich in einem absoluten Schneckentempo von ca. 9 min/km unterwegs war und von Muttis mit ihren Kinderwägen überholt wurde? Mich sicher nicht, es war mir sowas von egal, ich habe einfach nur diese für mich völlig neue Bewegung des Laufens geliebt. Und so blieb ich dabei, ich hatte meinen Sport gefunden. Es kamen immer wieder diverse Verletzungen dazwischen, aber ich ließ mich davon nicht unterkriegen, ich war und blieb jetzt eine Läuferin.
Wie gesagt, mein 'Tempo' war mir schnurzegal, darauf kam es mir nicht an, und irgendwann wurde ich dann von ganz alleine schneller, ohne darauf irgendeine Beachtung zu legen.

Im August 2001 zog ich nach Frankreich und lief dann da weiter durch die Burgunder Weinberge. Jeden zweiten Tag drehte ich meine Runden. Am allerliebsten morgens gleich nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück.

Ein paar Bilder von meiner damaligen Heimat gibt es HIER, und auch HIER, und natürlich darf auch mein geliebtes Semur nicht fehlen, HIER.

Im März 2004 mein erster 'Wettkampf': der Freiburger Halbmarathon, den ich einfach nur auf 'Ankommen' mitlaufen wollte, nur zum Spaß und Dabeisein. Über meine Zeit von 2 Stunden 13 Minuten war ich dann aber doch ganz happy.

Im Jahr 2005 versuchte ich mich eine Weile als Streakrunner, das heißt, dass man ausnahmslos jeden Tag läuft. 213 Tage habe ich das richtig gerne gemacht, bis mir dann leider eine Verletzung einen Strich durch die Rechnung machte... ich probierte es dann noch einmal, diesmal schaffte ich es 106 Tage lang, und dann kam die Sache mit der Achillessehne.... und meine 'Karriere' als Streakrunnerin war dann endgültig vorbei. Seitdem bin ich wieder einfach 'nur' Läuferin.

Es folgten noch zahlreiche Halbmarathons, und im April 2007 an der Seite von meinem personal coach Charly mein erster Marathon. Eine irre Erfahrung. (Hier der Bericht.)
Ich war dann auch sehr schnell marathonsüchtig und lief im Jahr 2007 gleich mal vier Stück.... im April 2008 dann mein fünfter und (bisher) letzter Marathon, wieder in Freiburg, mit meiner persönlichen Bestzeit von 4:04. Kurz davor war ich auch meine persönliche Halbmarathonbestzeit gelaufen, in 1:53, zu der Zeit war ich läuferisch echt super drauf.... und dann folgte eine etwas schwerere Zeit, nicht nur läuferisch, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen will.

Im Moment kann ich wieder laufen und genieße einfach jeden einzelnen Lauf, denn ich weiß nie, was kommt.
Aber ich werde auch wieder Marathon laufen, das weiß ich. Laufen gehört zu meinem Leben. Ich liebe es, auch nach zehn Jahren noch.

Sonntag, 7. Februar 2010

Helen

Gestern zusammen mit Charly im Kino gesehen, 'Helen' von Regisseurin Sandra Nettelbeck. Es geht um eine schöne, erfolgreiche Frau, die augenscheinlich alles hat, was glücklich macht: einen liebenden Ehemann, eine wohlgeratene 13jährige Tochter, berufliche Erfüllung als Musikprofessorin, finanzielle Sicherheit und ein Traumhaus - und die von einer schweren Depression heimgesucht wird.
Mir ist noch selten ein Film so sehr unter die Haut gegangen, weil ich mich eigentlich fast in jeder Situation absolut gänzlich in die Hauptdarstellerin hineinfühlen konnte.

Ein ganz wichtiger Satz in dem Film war für mich die folgende Aussage des behandelnden Arztes, der dem fassungslosen Ehemann irgendwie begreiflich machen möchte, was mit seiner Frau los ist: "Your wife isn't unhappy, Mr Leonard. She's ILL."

Weitere interessante Informationen zu dem Film gibt es u.a. HIER und HIER.

Sonntag, 10. Januar 2010

Kleine Anekdote

Ich möchte euch eine kleine Anekdote von unserem gestrigen Freiburg-Ausflug erzählen.
(Ja, wir sind trotz der angekündigten Schneesturm-Katastrophe nach Freiburg gefahren, und sieh an, wir haben es sogar überlebt!!)
Charly und ich marschieren in Richtung Stadtmitte, als wir an einem Handarbeitsladen vorbeikommen. Ich schaue meinen Charly an und sehe, dass er ganz leuchtende Augen kriegt, und frage ihn schmunzelnd, 'sollen wir da mal rein?' Au ja, au ja, sagt er, und freut sich wie ein kleines Kind. Wir gehen also rein, Charly mit grossen Schritten voran. Die Verkäuferin wendet sich an MICH und fragt, ob sie helfen kann. Ich sage, dass ich nur die Begleitung bin, deute auf Charly und sage, dass bei uns der Mann der Handarbeiter ist, woraufhin sie ihn mit grossen Augen anschaut. Charly fragt nach der Stickabteilung, welche sich im ersten Stock befindet, wie sie uns wissen lässt. Wir gehen also nach oben, und dort wiederholt sich das exakt gleiche Spiel: Die zuständige Verkäuferin wendet sich an MICH und fragt, ob sie mir helfen kann. Ich sage, dass ich nur die Begleitung bin und dass mein Mann der Handarbeiter bei uns ist, woraufhin sie sagt, 'ach so? Das ist aber ungewöhnlich....'
Mei o mei, die könnten aber auch mal ein bisschen aufgeschlossener sein, echt mal jetzt. ;-))

Zum besseren Verständnis dieser kleinen Anekdote empfehle ich übrigens die Lektüre von diesem Blogeintrag von Charly.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Depression

Ich mag mich jetzt nicht mehr damit verstecken und mache es öffentlich.
Ich nenne es beim Namen, so wie es ist.
Ich habe eine Depression.

Eine Depression ist eine Krankheit. Man kann sie behandeln und heilen.
Ich bin nicht verrückt, und ich habe auch nicht versagt.
Das muss ich mir immer wieder sagen, damit ich den Mut und die Hoffnung nicht verliere.
Depressionen werden oft, so gut es eben geht, vor dem Umfeld verheimlicht. Bei einem Beinbruch oder einer Grippe käme wohl kaum jemand darauf, daraus ein Geheimnis zu machen, aber Depressionen sind nach wie vor nicht wirklich 'salonfähig', auch wenn sie eindeutig als eine Krankheit eingestuft werden.
Der Fall Robert Enke hat der ganzen Nation gezeigt, wozu eine Depression im Extremfall führen kann.... und fast niemand hatte eine Ahnung, was mit ihm los war.
Deswegen habe ich keine Lust, länger damit hinterm Berg zu halten und fröhlich so zu tun, als sei alles in bester Ordnung.

Im Folgenden einige typische psychische Symptome der Depression (die ich auch an mir beobachten kann): eine innere Leere, die man mit dem 'Gefühl der Gefühllosigkeit' beschreiben kann; Mangel an Antrieb und Interesse; Selbstvorwürfe; mangelndes Selbstwertgefühl; negative Bewertung der eigenen Person, ihres Wertes für andere und sich; Gefühl von Wertlosigkeit, Versagen; Gedanken von Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, von Überflüssig- und Wertlossein; allgemeiner Pessimismus; Gedanken von Nichtkönnen, Insuffizienz und Minderwertigkeit.....

Irgendwie schafft man es meist, im Arbeitsleben zu funktionieren. Man hält den Schein aufrecht. Man lächelt und tut so, als sei alles in bester Ordnung. Aber wie es wirklich im Inneren eines Depressiven aussieht, das weiss niemand. Weil die meisten gar nicht einmal ahnen, dass man depressiv ist. Woher auch?
Ich bin nicht der fröhliche und immer lächelnde Hase, für den mich alle halten. Und ich will auch nicht mehr so tun, als wäre ich das. Nein. Ich habe eine Depression.

Ein typisches körperliches Symptom meiner Depression sind bei mir meine immer wiederkehrenden, physiologisch nicht erklärbaren Rückenschmerzen. Mittlerweile glaube ich der Diagnose meiner Therapeutin, die mich nun schon seit vielen Jahren kennt: es handelt sich hierbei bei mir um ein reines 'Somatisieren', will heissen, meine seelischen Abgründe machen sich bei mir u.a. durch diese Rückenschmerzen bemerkbar. Das war bei mir schon immer so. Ging es mir seelisch nicht gut, tat mir kurz darauf der Rücken weh. Man will das dann im konkreten Fall nur immer nicht wahrhaben, weil diese Rückenschmerzen so verdammt real und konkret sind und so unheimlich WEH TUN.... aber psychosomatische Schmerzen sind nicht weniger 'real' im Empfinden als andere, es lassen sich nur eben keine konkreten körperlichen Ursachen dafür finden (weswegen ich manchmal schon gedacht habe, ich bin echt verrückt).

Nachdem es mir in den letzten Monaten mit dem Rücken wieder einigermassen gut ging, sind vor zweieinhalb Wochen beim Laufen urplötzlich wieder 'neue' und sehr starke Rückenschmerzen aufgetreten - aus heiterem Himmel, völlig ohne ersichtlichen Grund. Sie fühlen sich ähnlich an wie die 'Inlinersturzschmerzen', sind aber auf der anderen Seite. Und sie sind so penetrant, dass ich nicht einmal schmerzfrei gehen kann, an Laufen ist seitdem nicht mehr zu denken. Der Orthopäde und zwei Physiotherapeuten haben mir versichert, dass nichts geklemmt oder verrenkt sei, nein, auf rein körperlicher Seite sei alles in Ordnung.
Das ist ein ganz gemeiner Teufelskreis: das, was mich aus den echten Tiefs dieser Depression immer ein bisschen herausholen kann, ist mein geliebtes Laufen.... ich kann aber nicht laufen, weil mir aufgrund der Depression der Rücken wehtut.... im Moment kann ich nicht einmal spazieren gehen.
Aber das nehme ich jetzt im Moment einfach so hin, alles Lamentieren nützt nichts, ich kann es sowieso nicht ändern.

Ich erwarte hier auch um Himmels Willen keine Mitleidsbekundungen oder ähnliches. Ich hatte nach ein paar Tagen der absoluten Niedergeschlagenheit und Verzweiflung einfach nur das Bedürfnis, einfach einmal alles aufzuschreiben und nicht mehr länger zu verstecken, was mit mir los ist.

Ein weiteres Tabuthema diesbezüglich ist die Einnahme von Medikamenten / Antidepressiva. Viele sehen die Medikamenteneinnahme auch als Unfähigkeit an, sein Leben 'ohne' auf die Reihe zu bekommen.
Ich nehme mich da auch gar nicht aus.
Die Haltung ist wohl verständlich.... aber dennoch zu hinterfragen.

Sie hängt (das vermute ich zumindest) mit der Stigmatisierung von psychischen Krankheiten zusammen. Als ob es sich um eine Charakterschwäche handeln würde. Die Einnahme der Medikamente wird sozusagen als Eingeständnis gesehen, nicht 'normal' zu sein.
Man wird aber nicht 'normal' bzw. gesund, bloss weil man um keinen Preis wahrhaben möchte, dass etwas nicht stimmt.
Krankheitseinsicht und Akzeptanz sind ganz notwendige Schritte auf dem Weg zur Genesung. Beide entlasten auch - irgendwie.

Es ist doch viel angenehmer, sich sagen zu können, 'OK, ich bin krank geworden, das ist ziemlich beschissen. Dafür gibt es aber sehr gute Heilungschancen. Das sind die Symptome, das sind die Ursachen, so und so könnte der Weg aussehen, um wieder in den Alltag zurückzufinden und damit zu leben' als 'Ich bekomme nichts auf die Reihe, ich bin faul / eine Versagerin / eine Niete ..., ich muss mich mehr bemühen, alle anderen schaffen es doch auch irgendwie'.

Wenn ich mich nun aber weiterhin quäle und mich wehre und keine Medikamente nehmen will, weil ich dann denke, dass ich versage, mache ich es mir unnötig schwer. Das ist ungefähr so, als ob ich weiss, dass ich kurzsichtig bin, und meine Brille nicht aufsetzen mag.

Eine Depression ist eine Krankheit. Man kann sie behandeln und heilen.
Und ich komme da wieder raus. Ich habe es jetzt akzeptiert, dass es so ist, und das ist der erste wichtige Schritt.
Ich werde nun definitiv all die Hilfe in Anspruch nehmen, die mir dabei am besten wieder heraushelfen kann. Auch wenn es dauert und u.U. ein schwerer und mühsamer Weg wird. Ich schaffe das. Noch dazu habe ich das Glück, auf die volle Unterstützung meines Partners und meiner Familie zählen zu können.

Und damit sich das alles hier nicht nur restlos niederschmetternd liest, hier zum Schluss noch eine schöne Nachricht: ich habe endlich kapiert, dass mein Leben so alleine hier in Frankreich einfach keinen Zopf mehr hat. Ich werde in ein paar Monaten zu meinem geliebten Charly ins Allgäu ziehen, wo ich eigentlich schon lange hingehöre.

Dienstag, 17. November 2009

Allgäu, Laufen, Sonnenschein

Kann man einen Tag schöner beginnen? Nein, kann man nicht. Ich habe Urlaub und ich bin im Allgäu, und die Sonne strahlt nur so vom blauen Himmel, als ich aufstehe. Rein in die Laufklamotten und raus in die frische Luft, 2°+ und Sonnenschein, es gibt kein schöneres Laufwetter. Ich dirigiere mich in meinen Lieblingswald, freue mich wie ein kleines Kind über die Sonnenstrahlen, die sich durch die Nadelbäume hindurchschlängeln und mich in den Augen kitzeln, und als ich an der höchsten Stelle wieder aus dem Wald herauskomme, wo sich mir mein gewohnter atemberaubender Panoramablick mit endlos weiten grünen Wiesen und schneebedeckten Bergen im Hintergrund bietet, könnte ich aufjauchzen vor lauter Begeisterung.
Was ich dann bei meiner Heimkehr, als Charly mir die Tür öffnet, auch prompt nachhole!

Dienstag, 13. Oktober 2009

HM in Semur - beim vierten Mal hat es geklappt.

Am Wochenende bin ich zum vierten Mal den Halbmarathon in Semur en Auxois, meiner alten Heimat im Burgund, mitgelaufen. Premiere war, dass Charly diesmal endlich auch mit dabei war. Dieser Halbmarathon ist alles andere als flach, nein, es gibt da einige ganz ordentliche Hügel zu erklimmen, und deswegen freue ich mich, dass ich dieses Jahr ohne besonderes Training das geschafft habe, was mir die drei Male davor nicht gelungen ist: ich habe die Zwei-Stunden-Marke geknackt. Ich finde, 1:59:39 ist doch eine tolle Semur-Zeit, oder?
Den ausführlichen Bericht gibt es bei Charly zu lesen.

(Hmm, falls das jetzt irgendwie missverständlich ist: 1:59:39 ist nicht meine allgemeine HM-Bestzeit, die liegt nämlich bei 1:53, nein, es handelt sich hierbei nur um meine Semur-HM-Bestzeit. Alles klar? ;-))

Und was wäre ein Semur-Bericht ohne Fotos, deswegen voilà, weil's so schön ist: